Goldinvest


Gold war schon immer ein sicherer Hafen, wenn andere Werte wie Aktien, Rohstoffe, Währungen, Immobilien, etc. in Krisen gerieten.
Es ist ein sicherer Schutz gegen Inflation, es ist mit kleinstem Vol
umen bei gleichzeitig höchstem Wert gut transportabel, ist weltweit begehrt und kann deshalb überall in Geld oder andere Güter eingetauscht werden.
Gold ist an keinem Zahlungsversprechen einer Bank oder einer Regierung gebunden, Gold lässt sich im Gegensatz zu Geld nicht einfach per Regierungsbeschluss vermehren. Obwohl von vielen Zentralbanken noch eingelagert, decken Goldreserven keine Währung mehr.
Experten haben errechnet, dass das gesamte bisher weltweit geförderte Gold in einem Würfel von gerade einmal 20m Kantenlänge Platz hat!
Aufgrund seiner Farbe, seines Glanzes, seiner Seltenheit und seiner Schwere wurde es schon vor über 4000 Jahren von den Menschen verehrt und mit verschiedenen Verfahren gewonnen.
Gold künstlich herzustellen ist nicht möglich. So muss Gold nach wie vor aufwendig gesucht, gefördert und gewonnen werden. Dies wird weltweit immer schwieriger und damit teurer, viele Goldminen sind bereits erschöpft. Demgegenüber steigt die Nachfrage, da Gold auch immer mehr technische Anwendungen findet.

Der Silberwert hat eine wechselvolle Geschichte. Im Mittelalter hochbegehrt, brachten Spanier Silber in großen Mengen aus Amerika nach Europa mit der Folge sinkender Preise. Nachdem sich der Preis wieder erholt hatte, suchte man Ersatz für das teure Gebrauchssilber und nutze mehr und mehr Edelstahl, Edelstahl, wieder mit der Folge sinkender Preise. Danach stiegen die Preise wieder an, unter anderem bedingt durch den Einsatz in der aufkommenden Fotografie.

In den siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts versuchten die Gebrüder Hunt, amerikanische Milliardäre, den Silberpreis durch Ankäufe und Verknappung zu beeinflussen und verloren dabei geschätzt 2 Milliarden Dollar, da sie die Marktmechanismen unterschätzten.
Heute gilt Silber als massiv unterbewertet, Experten erwarten eine noch größere Verknappung und damit eine noch höhere Wertsteigerung als bei Gold.
Silber galt zeitweise als wertvoller als Gold. Es wird seit ca. 7000 Jahren verarbeitet und werde in allen Hochkulturen nachgewiesen. Im Mittelalter wurde Silber auch im Schwarzwald, Harz und Erzgebirge gewonnen. Silber ist auf der Erde häufiger als Gold anzutreffen, dennoch gehört es zu den seltensten Metallen.
Viel mehr als Gold jedoch findet Silber durch seine vielseitigen chemischen und physikalischen Eigenschaften al Rohmaterial in der Industrie und auch zunehmend in der Medizin Verwendung.

Platin ist eines der am seltensten vorkommenden Metalle und galt Anfang 2006 mit Preisen über 1.000 Dollar pro Feinunze mit Abstand als das teuerste der vier Edelmetalle. Gründe hierfür sind die weltweit knappen Vorkommen und die relativ aufwendigen Methoden zur Förderung. Um eine Unze Platin mit 95% Reinheitsgehalt (handelsüblicher Standard in Europa in Europa und USA) zu erhalten, erfordert es zehn Tonnen Erz und einen 5monatigen Veredelungsprozess.

Reine Platinbergwerke gibt es vor allem in Südafrika, ansonsten fällt Platin hauptsächlich als Nebenprodukt bei der Förderung von Buntmetallen an. Als wichtigste Fördernation belegt Südafrika mit großem Abstand (80%) Rang Eins, gefolgt von Russland und Kanada.
Platin hat einen hohen Siedepunkt, ist leicht verformbar und verfügt über eine sehr gute elektrische Leitfähigkeit. Darüber hinaus ist das Edelmetall widerstandsfähig gegenüber Wasser, Luft und bestimmten Säuren. Als Legierung mit dem Metall Iridium weist Platin eine sehr harte und temperaturbeständige Struktur auf. Auf Grund seiner besonderen Eigenschaften wird Platin zwar in zahlreichen Industriebranchen (Chemieindustrie, Petroleumraffinerie und Elektronikindustrie) eingesetzt. Als bedeutendste Einsatzgebiete haben sich in der Vergangenheit allerdingt vor allem die Bereiche Schmuck und Automobil-Katalysatoren herauskristallisiert.


Diamant
ist die kubische Modifikation des Kohlenstoffs und als natürlich vorkommender Feststoff ein Mineral. Diamant bildet meist Oktaeder förmige Kristalle, oft mit gebogenen und streifigen Flächen. Die Kristalle sind transparent, farblos oder durch Verunreinigung (z. B. Stickstoff) oder Kristallgitterdefekte gefärbt. Diamant ist der härteste natürliche Stoff. In der Härteskala nach Mohs hat er die Härte 10. Die Härte des Diamanten ist allerdings in verschiedenen Kristallrichtungen unterschiedlich (Anisotropie). Dadurch ist es möglich, Diamant mit Diamant zu schleifen. Er verfügt über die höchste Wärmeleitfähigkeit aller bekannten Minerale.

Eine Faszination ist ihre Seltenheit. Sie entstehen nur unter hohem Druck bei Temperaturen über 1200°C, werden also typischerweise in der Nähe von Vulkanen oder eingeschlagenen Meteoriten gefunden. Die Weltproduktion liegt bei ca. 20 Tonnen Naturdiamant pro Jahr. Hiervon können nur ein Viertel als Schmucksteine verwendet werden. Künstliche Diamanten hautsächlich zur Verwendung in Werkzeugen gibt es seit 1955, sie sind nicht Gegenstand unserer Betrachtungen.
Das „Feuer“ von Diamanten entsteht durch Lichtreflexionen, die durch Schleifen von Facetten hervorgerufen werden. Die bekannteste Schliffform ist der Brillantschliff.
Der Preis eines Diamanten wird bestimmt durch die „vier C“: Carat, Color, Clarity, Cut. Auf Deutsch also das Gewicht (1 ct entspricht 0,2g), die Farbe, die Reinheit und der Schliff.