Waldinvestment

Sie wissen nicht wohin mit Ihrem Geld? Dann pflanzen Sie Ihr Geld sicher denn:

Die beste Zeit, einen Baum zu pflanzen, war vor zwanzig Jahren. Die nächstbeste Zeit ist jetzt. – Sprichwort aus Uganda

Seit 2006 bietet die Miller Forest AG Direktinvestments in die Anlageklasse Wald an. Sie haben die Wahl zwischen Kauf oder Pacht von Waldparzellen im südamerikanischen Paraguay. Die Bewirtschaftungsbetrieb hat dort bis dato rund 9.000 Hektar Brach- und Weideland aufgeforstet und dabei ca. 9 Millionen Bäume gepflanzt.

Der Schwerpunkt ihrer nachhaltigen Waldwirtschaft liegt auf schnellwachsenden Laub- und Nadelbäumen der Arten Kiefer und Eukalyptus, mit heimischen Baumarten als Beimischung. Effizientes Wirtschaften und kurze Umtriebszeiten sorgen für eine attraktive Rendite unter Berücksichtigung ökologischer und sozialer Aspekte. Unsere Aufforstungsprojekte sind:

  • ökonomisch | Renditestarke und zukunftsträchtige Investition in den nachwachsenden Rohstoff Holz. Prognostizierte Rendite zwischen 4 und 8 %.
  • ökologisch | Ausgleich der CO2-Emissionen durch Aufforstung. Engagement gegen den fortschreitenden Klimawandel. Schaffung von neuem Lebensraum für zahlreiche Tierarten.
  • sozial | Schaffung von Arbeitsplätzen in Paraguay. Hilfe zur Selbsthilfe durch Aus- und Weiterbildung.

Werden auch Sie ein Teil unserer Waldgemeinschaft! Wir beraten Sie gerne. Ihre Ansprechpartnerin: Dajana Piwowarski

Aufbau einer Erntekette

Die Ernte der Aufforstungsflächen wird vom Forstbetrieb Felber Forestal S.A. durchgeführt. Die gesamte Erntekette wird mit eigener Technik und geschultem Mitarbeiterpool aufgebaut. Geräte wie Hackschnitzelhäcksler (zur Herstellung der Hackschnitzel) und LKW (zum Transport von Holz und Hackschnitzel) sind vorhanden und werden von Felber Forestal S.A. unterhalten. Bei Ausfall oder anderen Unwegsamkeiten kann die Ernte aber auch jederzeit von einem externen Unternehmen durchgeführt werden.

Energieholz

Am Ende der Umtriebszeit von fünf Jahren werden die Bäume in Handarbeit gefällt und entastet. Der Schlag-abraum (Äste und Blätter) verbleibt auf den Flächen und verbessert den Nährstoffgehalt der Böden. Die geernteten Stämme werden auf zwei bzw. vier Meter abgelängt und zum nächsten Transportweg gebracht. Hier lagert das Rundholz ca. vier Monate zur Trocknung, um eine Restfeuchte von max. 30 % zu erreichen. Anschließend werden vor Ort mit dem betriebseigenen Häcksler aus Energieholz Hackschnitzel zur Verwendung als Biomasse hergestellt. Durch die optimale Rohdichte des Materials, die Sortiergröße 0-4 cm und den sehr geringen Feinanteil der Hackschnitzel entspricht die Biomasse bestens den Qualitätsanforderungen des Marktes in Paraguay. Miteigenen LKWs geht es rund 200 Kilometer in die Industrieregion von Paraguays Hauptstadt Asuncion. Hier erfolgt der Verkauf an die Endabnehmer.

Wertholz

Nach sieben bzw. zehn Jahren werden Durchforstungen (Pflegemaßnahme, bei der kleinere Stämme gezielt entnommen werden), nach 16 bzw. 20 Jahren Ernten durchgeführt. Hierbei werden Stämme mit größeren Durchmessern entnommen. Stammstücke mit Durchmessern von über 15 cm am schwachen Ende können als Säge- oder Furnierholz vermarktet werden. Dünnere Stammabschnitte werden als Energieholz wie zuvor beschrieben verwertet. Die dicken Stammteile werden nach den Vorgaben der Endkunden abgelängt und entastet und so frisch wie möglich an Sägewerke oder Schälfurnierwerke geliefert.

Frisch gepflanzter Baum Traktor bei der Saat Frisch gezogene Baeume

Marktsituation und Konkurrenz in Paraguay

Der Verkauf des Holzes und der Biomasse in Form von Hackschnitzeln erfolgt an die umliegende Industrie von Paraguays Hauptstadt Asuncion. Besonders stark nachgefragt ist derzeit der Rohstoff Holz als Biomasse.

Durch die Verbrennung dieser Biomasse wird Prozesswärme erzeugt, welche von verschiedenen Verarbeitungszweigen im wirtschaftlichen Zentrum Paraguays benötigt wird: Trocknung von Getreide und Soja, Verarbeitung von Soja, Herstellung von Alkohol, Holzkohleproduktion und Industrie wie z.B. Coca Cola, Bierbrauereien oder Recyclingkartonhersteller.

Holzverarbeitung
Hackschnitzel: Verarbeitung & Verladung vor Ort.
Holz Biomasse
Biomasse in Form von Hackschnitzeln.
Holzverladung
Arbeiter verladen Reste von Hackschnitzeln.

In diesem direkten Umfeld haben wir bereits an verschiedene Unternehmen über 3.500 Tonnen Hackschnitzel geliefert, darunter z.B. an eine Kartonagenfabrik mit einem monatlichen Bedarf von ca. 1.000 Tonnen Biomasse. Die Betreiber erwarten in den kommenden Jahren einen Anstieg auf monatlich 3.000 Tonnen Hackschnitzel. Durch den Bedarf dieses und weiterer Unternehmen kann von einer zuverlässigen Abnahmesituation ausgegangen werden. Der gesamte Bedarf an Biomasse umliegender Unternehmen liegt derzeit bei ca. 30.000 Tonnen pro Monat.

Die Lieferungen müssen kontinuierlich und auf einem gleichbleibenden Qualitätsniveau (Hackschnitzelgröße, Feuchtigkeitsgehalt) erfolgen. Das zu gewährleisten ist eine der Aufgaben der Felber Forestal S.A. in Paraguay, dem Partner der Miller Forest Investment AG.

Laut der letzten Studie zum Holzverbrauch in Paraguay im Jahr 2010 betrug der Holzverbrauch 11.800.000 m3 bei einem Gesamtzuwachs aller Wälder im Land von 3.300.000 m3. Die Differenz von 8.500.000 m3 wird derzeit durch illegalen Kahlschlag der verbleibenden 700.000 Hektar Urwald gewonnen. Allerdings sind die größten Abnehmer wie ADM, CARGILL, Bunge, etc. nicht mehr bereit, illegal eingeschlagene Hölzer zu kaufen. Der Bedarf dieser Firmen wird derzeit aus den wenigen Forstplantagen gedeckt, wodurch die Abnahme der Hackschnitzel stabil bzw. steigend ist. Zudem werden auf Grund der steigenden Agrarproduktion die Kapazitäten der verarbeitenden Industrie ständig erweitert. Diese Faktoren werden in einem Zeitfenster von 1 bis 2 Jahren zu verstärkten Versorgungsengpässen von Biomasse führen.

Ähnlich positiv sieht die Nachfragesituation für Wertholz aus. Interessierte Holzverarbeitungsbetriebe erwägen sogar, ihre Produktionsstätten für Furniere, Gartenmöbel, Türen, Zäune- und Hausbau etc. in die Nähe der Aufforstungsflächen der Miller Forest Investment AG zu verlegen. Das würde zu kürzeren Transportwegen, einer schnelleren Verarbeitung und geringeren Kosten führen. Eine win-win Situation für den Aufforstungsbetrieb und die verarbeitende Industrie.

Derzeit sind in Paraguay rund 60.000 Hektar Aufforstungsflächen bei der Forstbehörde (INFONA) registriert. Davon verwaltete die Felber Forestal S.A. als Partnerunternehmen der Miller Forest Investment AG rund 15 % oder 9.000 Hektar, was ab 2017 ein jährliches Erntevolumen von ca. 250.000 m3 erwarten lässt. Durch die kontinuierlich anfallenden großen Holzmengen lassen sich langfristige Lieferverträge zu guten Konditionen abschließen. Nachhaltige Aufforstung auf Flächengrößen über 1.000 Hektar betreiben neben der Felber Forestal S.A. nur drei weitere Unternehmen, wobei eines dieser Unternehmen auf Wertholz spezialisiert ist und Biomasse nur in kleineren Mengen bei Durchforstungen anfällt.

Diese Ausgangslage gibt der Felber Forestal S.A. die Möglichkeit, sich als Marktführer besonders im Bereich hochwertiger Biomasse zu etablieren.

Wir bedanken uns bei unserem Partner, der Miller Forest Investment AG, die dieses Angebot möglich gemacht haben.

Wir beraten Sie gerne.

Mit dem Absenden Ihrer Nachricht bestätigen Sie, dass Sie unsere Datenschutzerklärung gelesen haben und damit einverstanden sind.